Der Knüppel aus dem Sack – das angebliche Wundermittel Viagra

„Geh zu ihr und lass Deinen Drachen steigen“ haben einst die Puhdys gesungen, doch was ist, wenn aus dem Drachen ein kläglicher kleiner Wurm geworden ist? Jeder hat inzwischen vom angebliche Wundermittel Viagra gehört, doch hilft es wirklich? Oder verdient da ein amerikanischer Pharmakonzern nur auf schnöde Art und Weise an feuchten Männerträumen? Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie sich Viagra anfühlt? Was soll es denn bringen? Zweistündige Orgasmen? Wenn man den Berichten der Leute glaubt, die sich damit brüsten Viagra schon mal probiert zu haben, obwohl sie es natürlich selbstverständlich nicht nötig hatten, dann möchte man das schon glauben. Man müsste mal einen Wettbewerb der schönsten Geschichten über Viagra ausloben und ich bin mir sicher, dass sich fast alle Stories darum drehen, wie ein 80-jähriger seine 20-jährigen Freundin Dank dieser Pille solange vögelt, bis sie um Gnade bittet.

Potenzmittel sind so alt wie die Menschheit und schon seit jeher haben sich die verrücktesten Geschichten darum gerankt. Die Menschen riskierten ihr Leben oder zahlten horrende Summen, um ihre vermeindliche Impotenz zu kurieren und wieder ein befriedigendes Sexleben zu haben. Spanische Fliege, Tigerhoden, Kokain, Yahimbin, jeder Kontinent und jede Zeit hatte ihre Mittelchen.

All das ist nun vorbei, denn es gibt ja jetzt Viagra, das ultimative Potensmittel für den Herren. Viagra wurde ursprünglich als Mittel gegen Herzinsuffizienz getestet, führte aber bei den Testpersonen zu intensiveren Erektionen. Ich stelle mir das lustig vor, wie die entsprechenden Herren plötzlich und unverhofft beim Sex einen Dauerständer bekamen und manche haben sicherlich gedacht, dass ihr bestes Stück gleich explodiert.

Das Gegenmittel zu Viagra ist übrigends Terpentin, das macht jeden Pinsel weich.

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